Froidchapelle über den Jahreswechsel

Die einzelnen Seiten sind eigentlich schon im Urlaub entstanden… Nur die Aufbewahrung drumrum ist noch nicht wirklich schlüssig durchdacht – ich bin noch nicht sicher, ob es ein generelles Urlaubsalbum mit Ringen wird oder ob ich für jeden Urlaub (haha) ein einzelnes Werk baue… Aber kommt Zeit kommt Rat und solang sind sie ohne Deckblatt abgeheftet…

Am
28.12.2012 ging es nicht in aller Frühe los – Dirk hatte mich drauf
festgenagelt, dass wir erst noch in St. Augustin frühstücken gehen…
Sonst hätte ich ihn wohl schon um 5:00 genötigt zu fahren *g*

Nach dem ersten Einkauf ging es in die Unterkunft und im Dunkeln dann noch ein wenig durch die Anlage – wir mußten ja für die Woche blind unser Frühstück ordern…

Man könnte meinen, wir seien am Meer gewesen, aber das schöne Wasser begrüßte uns an den Lacs de l’eau d’heures…
Nach ein wenig Fahrt durch die viele Gegend sind wir noch in Lobbes gelandet – ich mußte mir ja unbedingt wieder Orte aussuchen, die für „Kaputte“ sooo unheimlich gut zu besichtigen sind – erstmal ging es über Kopfsteinpflaster und entsprechenden Stufen einige Meter hoch bis wir an der Abtei waren…
Dinant hatte ich von der Autobahn aus auf der Hinfahrt gesehen und wollte hin – die Zitadelle samt Kathedrale am Fuss und der Maas quer durch sah schon toll aus…

Zur Zitadelle hoch ging es dann auch mit der Seilbahn – leider waren wir ausserhalb der Saison unterwegs und so war nix mit Führung, bzw. dafür war unser Französisch dann doch zu miserabel, als dass sie sich gelohnt hätte… Aber der Ausblick war klasse und der Kaffee gut *g* Nicht so gut war meine Idee die 408 Stufen runter zu gehen – das Gummi in den Beinen hat mich den ganzen Tag noch begleitet und 48 Stunden Muskelkater folgten *pfeif*

Bei der Einfahrt in die Stadt waren sie uns schon aufgefallen – die ganzen Saxophone auf der Brücke… Klar mußten wir auch näher schauen, aber so ganz schlüssig waren sie uns erstmal nicht…

Bis wir an diesem netten Herrn aus Bronze längst kamen – nun wissen wir, dass die Saxophone bzw. deren Erfinder seinen Ursprung im belgischen Dinant hatten…

Den letzten Tag des Jahres haben wir gemütlich verbracht – nach einem kurzen Einkauf ging es auf die Couch und wieder eine tägliche Staffel „How I met your Mother“… Zwischendrin habe ich immer mal wieder die Tage aufgearbeitet und verscrappt… Durch den Muskelkater war mehr als gemütlicher Kamin-Abend auch nicht drin *g*

Das neue Jahr begrüßte uns mit einem wolkenlosen Himmel und lockte uns wieder an den See – diesmal durch den Wald und über einen nicht so sicheren, weil eher matschigen Waldpfad… Ich sags ja… Ich sollte es doch besser wissen, aber die Vernunft geht meist neben mir *lach*

Tanken stellte uns immer wieder vor ein Problem – bis wir beschlossen uns mal Richtung Charleroi auf zu machen… Auf dem Weg fand sich doch tatsächlich endlich eine Tankstelle ohne Prepaidfunktion! Für den nächsten Auslandsurlaub ist nun eine Kredikarte nur fürs Tanken angedacht… Aber es führte uns auch zum geplanten Ausflug ins Fotografie-Museeum… Wir hatten uns allerdings eher ein Museum über die Geschichte der Fotografie vorgestellt und nicht eine Bildergalerie namenhafter, aber uns völlig unbekannter Fotografen aus diversen Jahrzehnten… Schön war es trotzdem…

Charleroi selbst haben wir nach Durchfahrt dann doch den Rücken gekehrt – irgendwie nur Baustelle und nicht wirklich schön… Aber somit sind wir doch bis Namur gekommen und das hat sich wirklich gelohnt. Die Parkanlage um die Zitadelle ist sehr schön angelegt und im Sommer ist da bestimmt auch der Bär los *g*

Der letzte Tag frustete mich dann ein wenig, denn wir wollten eigentlich ein Freilichtmuseum besuchen und stellten vor Ort fest, dass wirklich alles an Museen dort – und das waren nicht wenige – geschlossen hatte… Warum hat man denn dann vom „Unterkunftsgeber“ Prospekte in der Willkommensmappe??? Aber dadurch gab es ein paar Zeitschriften zu lesen und den kleinen Tatty aus Schoki hab ich im Supermarkt gefunden…

Nach abschließendem Spaziergang ging es an die Grundreinigung der Unterkunft – der Kamin mußte ja noch leer gemacht werden und durchfegen war erwünscht vor Abreise… Nach meinem Eindruck hinterläßt wohl auch der Vormieter das Haus für den nächsten Mieter, trotz Inanspruchnahme der Endreinigung ???

Alles in allem war der Urlaub sehr schön und entspannend – die Unterkunft würde ich aber nicht noch mal wählen!!!

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